Das „Obermättli“ im Brennpunkt
Den Voranschlag 2012 haben die Teilnehmenden an der Kirchgemeindeversammlung Ende November durchgewinkt. Anderes gab mehr zureden.
„Das absolute Mehr ist 33“, konnte Kirchenratspräsident Eligius Emmenegger an der Budget-Kirchgemeindeversammlung von Ende November in der Pfarrkirche verkünden.
An einer Versammlung, die eigentlich dem Voranschlag 2012 galt, der von den Anwesenden einstimmig verabschiedet wurde. Er sieht, wir haben darüber berichtet, bei einem Aufwand von 1,63 Millionen Franken einen kleinen Mehrertrag von knapp 30 000 Franken vor. Zur Kenntnis nahm man auch den Finanzplan für die kommenden vier Jahre. Er berücksichtigt zwar vorgesehene grosse Investitionen nicht, widerspiegelt aber eine gesunde Finanzlage der Kirchgemeinde. Das ist auch Voraussetzung dafür, dass man wichtige Projekte angehen kann.
Neues Pfarreihaus
„Wir sind überzeugt,“ sagte Kirchenratspräsident Eligius Emmenegger, „dass es dieses neue Haus braucht.“ Das Pfarreileben hätte sich zwar verändert. Ein Zentrum für das Pfarreileben und die Pfarreiarbeit brauche es aber unbedingt. Eigentlich hätte man an dieser Versammlung den Rahmenkredit für den Neubau des Pfarreihauses vorlegen wollen. Dem war nicht so. Nachdem die detaillierte Kostenberechnung die ursprünglich gerechneten Baukosten um rund eine Million überstiegen, wird man nochmals über die Bücher gehen und das Projekt überarbeiten. Mehr Informationen sind für Ende erstes Quartal 2012 angekündigt.
Wiedereröffnung im Februar
Mehr zu diskutieren gab das vorübergehend geschlossene „Obermättli“. Zwar können die Räume genutzt werden und für die Getränkeausgabe ist vorgesorgt. Das stelle aber vorab Veranstalter vor Probleme, die ihren Gästen auch Essen anbieten möchten. Eligius Emmenegger konnte melden, dass man - wenn alles gut läuft, bis Mitte Dezember den Vertrag mit einem neuen Wirt unter Dach und Fach haben werde. Im Dezember sollen dann notwendige kleinere Renovationen gemacht werden. Eine Neueröffnung sei für den Februar 2012 in Aussicht. Zur Zeit beschäftige man sich auch eingehend über die Zukunft des Hauses. Man hofft, auch da eine gute Lösung zu finden. Bei dieser Gelegenheit kam auch der Parkplatz wieder ins Gespräch, dessen Bewirtschaftung immer wieder Fragen auslöst.
Neu in den Räten
Marcel Roth und Roger Marty heissen die neuen Kirchenräte, die Rita Brunner-Jost und Thomas Weber ersetzen. Roth kommandierte einst die Feuerwehr Littau und führt heute die 3. Kompagnie der Städtischen Feuerwehr. Zusammen mit Roger Marty, Betriebsleiter des Seminars St. Beat werden wir ihn in der nächsten Ausgabe des Pfarreiblattes vorstellen.
Norma Lötscher vertritt - neben Hanni Brunner - neu die Kirchgemeinde Reussbühl in der Luzerner Synode, dem Parlament der Landeskirche. Sie rückt nach, weil ein Mitglied der Kirchgemeinde Kriens ausgeschieden ist.
