Wenn Finger mit dem Faden spielen

 
 

Gerade mal dreijährig war das jüngste der Kinder, die sich - zusammen mit ihren Eltern vor dem „Obermättli“ zur ersten Feier im Rahmen der KinderKIrche trafen. KinderKirche, eigentlich eine neue Form des Gottesdienste für Kinder zwischen  6 und 12 Jahren. Aber auch das Jüngste durfte mitfeiern.

Begonnen hat die Feier mit den Erwachsenen im Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche, wo Bernhard Meyer sie herzlich begrüsste und vorstellte. Dann allerdings zog die Gruppe in die Pfarreiräume des „Obermättli“ wo das Begleitteam sie einführte in das grosse und kleine Kreuzzeichen und den Kindern deren Bedeutung erklärte. Das Zusammensitzen mit den Kindern erinnerte an die Zeit, wo sich die Menschen gerne um Jesu versammelt hatten.

„Ja, gibt es überhaupt Spiele, die wir alleine spielen können?“

Auf die Frage folgte aus der Runde ein klares Nein. Zinggi, Versteckis, Kartenspiele brauchen Gspänli. Aber, wie wärs denn mit einem Fadenspiel um die eigenen Finger oder dem Verstecken unter der Decke? Könnte das „Vernetzen mit Wolle im Kreis“ auch etwa sein? Während der Versuch beim ersten Spiel noch nicht ganz gelang, funktionierte das „Vernetzen“ schon ganz perfekt.

 
 

Vier Kinder durften während der Feier mit dem Verzieren einer neuen Kerze beginnen. Sie wurde später im Gottesdienst in der Pfarrkirche, wo die ganze Gruppe den Abschluss ihres Zusammenseins mitfeierten, gesegnet. Und sie soll jetzt bei jedem Zusammenkommen weiter ausgestaltet werden.

Der Start dieser neuen Form des Kindergottesdienstes ist geglückt. Davon sind Maya Bachmann und ihr Team überzeugt. Den Kindern hats gefallen. Und sie werden - bestimmt - wieder kommen.

 

Die KinderKirche findet jeden Monat ein Mal statt. Das nächste Mal bereits wieder  am 2. Adventssonntag, 4. Dezember, 10 Uhr. Treffpunkt ist wiederum 9.45 Uhr vor dem „Obermättli“. Diesmal geht es in der Feier um den Samichlaus.