Hans Stalder ist nicht mehr

Anfang Jahr starb der Reussbühler Gold- und Silberschmid Hans Stalder.  Er schuf Begleitzeichen zum täglichen Leben und wichtige sakrale Gegenstände.  

 

 
 

 

Aufgewachsen ist Hans Stalder in Reussbühl an der Ruopigenstrasse. Nach der Lehre als Goldschmied in Luzern studierte er später an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim und lehrte ab 1964 zuerst an der Kunstgewerbeschule Zürich und später an jener von Bern. Daneben führte er sein eigenes Atelier (seit 1974 in Merlischachen).

 
 

Internationale Auszeichnungen

Stalder schuf sich einen Name als Gestalter von Schmuckstücken. Aber auch von sakralen Objekten, zu denen ihn unter anderem  namhafte Architekten beauftragten. Aus seinem Atelier etwa kamen der Bischofsstab für den damaligen Bischof Kurt Koch oder der Stab für den früheren Abt von Einsiedeln Martin Werlen. Zahlreiche liturgische Gefässe und Kreuz tragen seine Handschrift.   Seine Arbeiten wurden vielfach international ausgezeichnet.

 
 

 

Weg- und Tauschzeichen

Vor rund dreissig Jahren entstanden seine ersten Weg- und Tauschzeichen, die  Verbindung zwischen Menschen schaffen.

Hans Stalder starb am 2. Januar 2020

Seiner Frau Maria und seinen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme.