Fastenopfer

 
 

 

Treu der Schöpfung –  treu dem Leben.

Die diesjährige Fastenopferkampagne nimmt sich der Vielfalt in der Schöpfung an.

 

Die  Schweizer Organisation «ProSpecieRara»  setzt sich ein, dass alte Sorten bei Obst und Gemüsen und alte Rassen bei Tieren in unserem Land nicht verschwinden oder bereits verschwundene wieder angepflanzt und gezüchtet werde.

 
 

Artenvielfalt erhalten

Dies ist das Ziel von «ProSpecieRara». Doch die Tendenzen in der heutigen Landwirtschaft weisen in eine andere Richtung. Es wird Saatgut verwendet, das genmanipuliert ist, damit es gegen Pilze und Schädlinge und bestimmte Umwelteinflüsse resistent ist. Der Kauf solchen Saatgutes ist mit einem Dünger- und Pestizidpaket verbunden, das mitbezogen werden muss. Zudem dürfen von den Bauern aus den reifen Früchten keine neuen Samen gezogen werden, da sie mit einem Patentschutz versehen sind.

 

Verschuldung

Viele Bauern in Asien, Lateinamerika und Afrika sind durch diese Vorschriften und Verbote hoch verschuldet. Doch es gibt in den verschiedenen Ländern auch alte Arten bei Tieren und Pflanzen, die an die jeweiligen   klimatischen Verhältnisse angepasst sind. Die Methode ihrer Nachzucht wurde von einer Generation an die andere weitergegeben. Gesetze verhindern jedoch oft, dass mit traditionellem Saatgut gehandelt werden darf.

 

 

 
 

 

Gegen aggressive Vermarktung

Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein haben die diesjährige Kampagne gegen die aggressive Vermarktung kommerziellen Saatguts und um die Artenvielfalt zu schützen lanciert.

 

 
 

Die Pfarrei Reussbühl

In einzelnen Gottesdiensten werden wir uns mit der Thematik auseinandersetzen und unterstützen damit diese Kampagne. Die Fastenzeit ist aber auch ein Moment im Jahreskreis, in dem wir unser eigenes Leben betrachten und den Weg, den wir gehen möchten. Auf dem beigelegten Flugblatt finden sie die Anlässe unserer Pfarrei während der Fastenzeit.