Aschermittwoch

Am 26. Februar ist Aschermittwoch. Asche ist Zeichen der Vergänglichkeit - Zeichen der Reinigung und Erneuerung.

                                                                                    

Für viele Menschen ist der Alltag mit seinem Tramp und seinen Problemen eine Belastung. Sie möchten wieder einmal anders sein dürfen: Sie ziehen Masken an, farbige Kleider, spielen laute und schräge Musik und geniessen es, unkonventionell leben zu dürfen. Dazu ist Fasnacht da.

 

Fastenzeit

Viele – und das sind oft die gleichen Menschen, haben auch das Bedürfnis, sich gelegentlich wieder zu fragen: Wer bin ich und wohin gehe ich? Was ist das Ziel meines Lebens, meines Arbeitens, meiner Träume? Dazu ist uns die Fastenzeit geschenkt.

 
 

 

Wir beginnen sie heute mit dem Aschenkreuz. Asche ist das Zeichen der Vergänglichkeit, aber auch das Zeichen der Reinigung und Erneuerung. Früher hat man in die Wasserlauge Kohlenasche gestreut.  Asche reinigt weisse Leintücher. Asche, die durch das Feuer gegangen ist, macht auch den Boden wieder fruchtbar. Unsere Zeitlichkeit voll von Abschied und Neuanfang wird uns bewusst. Sie sind Geschenk und Aufgabe. Mit dem Aschenkreuz sagen wir: Wir gehen den Weg der Reinigung und Verwandlung. Er führt uns zum Leben. Ich wünsche Ihnen eine besinnliche und fruchtbare Fastenzeit.

 
 

Einladung

«Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst. » Oder: «Kehrt um und glaubt an das Evangelium. » Diese Worte werden beim Austeilen der Asche gesprochen. Sie erinnern uns daran, dass wir Menschen begrenzte Wesen sind.

Zur Eröffnung der Fastenzeit laden wir Sie herzlich ein zu unseren Gottesdiensten

am Aschermittwoch, 26. Februar 2020: 

um 10.00 Uhr im Betagtenzentrum Staffelnhof 

und um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche.