Es geht vorwärts mit dem «neuen Obermättli»

Beim Umbauen eines älteren Hauses kann Unvorhergesehenes nicht vermieden

werden. So musste zum Beispiel entgegen der Planung der gesamte Unterlagsboden

entfernt werden. Dafür kann nun eine Bodenheizung eingebaut werden.

 
 

Bei Umbauten von älteren Gebäuden, sie können noch so gut geplant sein, gibt es immer wieder Überraschungen. So auch beim Umbau des «neuen Obermättli». Der Rückbau ist zwar planmässig erfolgt, doch haben ein paar Zwischenfälle den in der Zwischenzeit aktiven Aufbau verzögert.

 

Unterlagsboden vollständig entfernen

Es war nicht geplant, dass der gesamte Unterlagsboden entfernt wird. Beim Rückbau wurden aber vorher nicht erkennbare Mängel entdeckt, sodass kurzerhand der vollständige Rückbau angeordnet wurde. Positiv an diesem Zwischenfall ist: Es wird nun eine Bodenheizung eingebaut. Doch bevor diese Arbeiten starten können,

mussten sie ausgeschrieben werden. Und sowas führt zu einer Verzögerung im ursprünglichen Terminplan.

 

Neue Wasserleitungen in Decke nötig

Die bestehenden Leitungen hätten noch fünf bis zehn Jahre bleiben können. Das Risiko, dass später ein Leck im laufenden Betrieb entstehen könnte, war aber zu gross. Die Leitungen werden entgegen der Planung vollständig ersetzt.

 

Eingriffe für Erdbebensicherheit

Auflagen für die Erdbebensicherheit fordern zusätzliche Eingriffe. Die Stiege beim Eingang links zur ehemaligen Kegelbahn wird zubetoniert. Zusätzlich muss in diesem Bereich eine Wand verstärkt werden.

 

Fenster in den Fassaden anpassen

Die beiden Fenster im Saal gegenüber dem Pfarreihaus (Nordost) werden innen verschlossen und so wird neu

die Verwendung des Saals bei Präsentationen erleichtert. Die Fenster auf der gegenüberliegenden Seite (Südwest) werden alle auf die gleiche Brüstungshöhe angepasst. Die dazu notwendige Bewilligung liegt vor.

 

Quartier-Beizli und «Wy-Stübli»

Beim Eingang links ist neu das Restaurant als Quartier-Beizli mit Bar platziert. Anschliessend auf der linken Seite wird es ein «Wy-Stübli» für gemütliche Stunden und Sitzungen im kleinen Rahmen geben. Wo einst die Küche war, soll ein kleines Säli entstehen, ein Raum, der sich für Sitzungen, Kurse oder Ausbildung eignen wird. Der grosse Saal kann auch künftig unterteilt werden. Je nach Bestuhlung können 100 bis 180 Plätze angeboten werden. Zwischen Quartier-Beizli und Saal ist die Küche platziert. Im Aussenbereich werden die

Parkplätze vor dem Saal aufgehoben und durch eine Terrasse ersetzt.

 

Da staunt der Laie

Als Laie staunt man nicht schlecht über all die notwendigen Anlagen. Und was im Laufe der Jahre daraus wurde. Architekt und Bauplaner haben darum einige unerwartete Aufgaben zu lösen. Wir möchten ja alle, dass aus der auf unserem Bild ersichtlichen Ruine eine schöne und einladende Quarterbeiz entsteht.