Und sie redeten in einem fort

Die Reussbühler Kilbi hat sich (fast) neu erfunden. Das war am Eröffnungsapéro vom neuen OK-Präsidenten Markus Nogara (er übernahm das Szepter von Rico De Bona) zu vernehmen. Augenfällig waren neue Geräte am "Schausteller-Himmel", offiziell beschriftete Mitarbeitende in der Festwirtschaft, die durch neue Partner ebenfalls aufgefrischt wurde. Kurzum: Es herrschte eitel Freude an diesem Abend und man kam ins Reden. Nach dem OK-Präsidenten die Reussbühler Gemeindeleiterin Gaby Fischer (Kilbi erinnert ja an die Weihe der Pfarrkirche von 1902), dann Rico De Bona - er auch als Präsident der Abendgesellschaft - ,Kirchenratspräsident Eligius Emmenegger (der auf die neue Quartierbeiz gluschtig machte) und der Schausteller, der von den neuen Geräten schwärmte und natürlich auf schönes Kilbiwetter hoffte. Und die Kinder schliesslich plangten auf die Eröffnung der Bahnen und brauchten, weil am  "Tower" noch gewerkt wurde, sich auch in etwas Geduld üben. Was wiederum nicht so leicht war. Wer hätte da kein Verständnis dafür.  

 
 

 

 

 
 

                                                                                                                                 

 
 

Von Formel 1 und Greta Thunberg

Kilbi-Sonntag 2019. Höhepunkt des Vormittags war der frohe Gottesdienst in der Autoscooter-Bahn. Georges predigte vom Engagement der Christen und Hans Peter Rösch lies Hannes Meyer aufleben.

 

Lauter fröhliche Menschen in der vollbesetzten Autoscooter-Bahn auf dem Kilbiplatz kurz vor Beginn des Kilbigottesdienstes an diesem Kilbi-Sonntag. Reussbühl feierte Kirchweih. Und Georges wollte vom Gas geben und von der Formel 1 predigen. Einwände aber waren noch während der Vorbereitung gekommen: Was ist mit Klimaschutz und den Anliegen von Greta Thunberg? Also konzentrierte sich das Gas geben auf ein Engagement der Christen, das erst die Kirche mit Leben fülle. Seine Predigt kam an. Und wie. Hans Peter Rösch lies derweil am E-Piano den zu seiner Zeit populären Organisten Hannes Meyer (1939 - 2013) aufleben.

Kirchenratspräsident Eligius Emmenegger lobte den Reussbühler Kirchenpatron, der dem sanierten Restaurant beim Pfarreihaus mit seinem Namen auch Gewähr für einen gesellschaftlichen Treffpunkt gebe. und er leitete über zum offerierten Apéro und für viele auch zum gemeinsamen Kilbibratwurst oder -schüblig. Daneben hatten die Kulturfrauen mit ihrem Nähatelier und die Pfadi und die "Eagles" ihre Stände aufgebaut. Zu guter letzt macht auch das Wetter mit. Reussbühl hatte es verdient: Es war - fast wie immer - echt prächtiges Kilbiwetter.

 
 

 

 

 
 

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