Kreativ und liebenswürdig

 
 

 

Während einiger Jahre waren Edith Schwyzer und Debora Nuber grosse Stützen bei der Vorbereitung der Erstkommunikanten. War es bei den Gottesdiensten oder der Dekoration

der Kirche für den Weissen Sonntag oder beim Eltern- Kind-Tag: Sie waren dabei, auf sie konnte man zählen. Aber auch bei den Vorbereitungen der verschiedenen Anlässe, halfen sie tatkräftig mit. Mit ihrer Kreativität und ihrer Liebenswürdigkeit waren sie eine Bereicherung für das Erstkommunionteam. Nun haben sie

sich entschieden, sich aus der Gruppe zu verabschieden. Wir danken Edith und Debora herzlich und wünschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

 

 
 

Er vermittelte die deutsche Sprache Jürg Kretz engagierte sich viele Jahre als Deutschlehrer.

Wir stellten ihm drei Fragen.

 
 

 

Was hat dich motiviert, als Rentner diese Aufgabe zu übernehmen?

Ich hatte es gut in meinem Leben, litt nie unter materieller Not oder Verfolgung. Das ist nicht mein Verdienst. Darum gebe ich gerne etwas zurück. Zudem arbeite ich gerne mit Menschen. Mit meinem Deutschunterricht trage ich zur Integration der Migranten bei und leiste damit auch einen Dienst für unsere Heimat.

 
 

Wie hast du die Schülerinnen und Schüler erlebt?

Es sind liebenswürdige Frauen und Männer. Auch wenn es wegen ihrer kulturellen Herkunft Unterschiede zum durchschnittlichen, bei uns aufgewachsenen Menschen gibt, sind sie in den meisten Dingen wie wir: Sie wollen arbeiten und sich damit den Lebensunterhalt sichern. Ihre Familien sind ihnen wichtig. Sie träumen von einem glücklichen Leben und erfahren, dass das oft gar nicht so einfach ist. Sie haben Probleme wie wir und müssen mit Enttäuschungen klarkommen. Wie unter Schweizern trifft man bei ihnen auf begabte und weniger begabte, fleissige und etwas bequeme Menschen. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit sind oft Dinge, die in ihrem früheren Leben nicht so wichtig waren und die manche lernen müssen wie unsere Sprache.

 

Hast auch du etwas gelernt von diesen Menschen?

Trotz ihrer in der Regel schwierigen Lebensumstände habe ich sie als meistens fröhliche und zuversichtliche Menschen erlebt. Sie lehren mich, die eigenen Sorgen nicht so wichtig zu nehmen. Jürg, ich danke dir herzlich für deinen jahrelangen, freiwilligen Deutschunterricht für die Migranten und Migrantinnen. Für die Zukunft wünsche ich dir und deiner Frau alles Gute auf eurem weiteren Weg.

 

Jürg,wir danke dir herzlich für deinen jahrelangen, freiwilligen Deutschunterricht für die Migranten und Migrantinnen.

Für die Zukunft wünsche wir dir und deiner Frau alles Gute auf eurem weiteren Weg.