Besuch aus dem Morgenland 

Der liturgische Kalender nennt das Fest, das wir am Sonntag nach dem offiziellen Kalendertag (6. Januar) feierten, "Erscheinung des Herrn". Im Volksmund aber ist es bekannter unter "Dreikönigsfest". Und es erinnert daran, dass Könige (oder Weise oder Magier oder … waren es drei oder mehr?) das neugeborene Kind in der Krippe zu Bethlehem besuchten und ihnen der Stern dorthin den Weg gezeigt haben soll. Seit dem 13. Jahrhundert, als die Gebeine der drei Könige von Mailand nach Köln übertragen worden seien, wird das Fest begangen. Und es hat sich um das Ereignis ein reiches Brauchtum entwickelt.

 
 

 

 

 
 

Das spürte man auch im Sonntagsgottesdienst in Reussbühl. Er war geprägt vom Besuch der drei Könige aus dem Morgenland mit ihrem Stern. Sie alle kamen in festlichen Roben und mit wertvollen Geschenken (Gold, Weihrauch und Myrrhe), die sie dann an die Krippe des Neugeborenen legten. Und Max Egli segnete das Dreikönigswasser, das an die Taufe Jesu im Jordan erinnern soll. Und er segnete die Kreiden und Kleber mit der Aufschrift "20+C+M+B+18", die nach Schluss der Feier den Gottesdienstbesuchern überreicht wurden. Sie sollten damit den Eingang zur Wohnung beschriften und uns sagen: CMB -Christus segne dieses Haus. Und du bist bei uns herzlich willkommen.                                                                                           die Bilder hier